Fündig geworden ?

Bevor Sie sich mit unserer neuen, alten Methode der Neuro-elektrischen-Stimulation (
NES ) vertraut machen, schauen Sie doch einfach mal, welche speziellen Vorteile es bringt, vom Glimmstängel losgekommen zu sein. Was uns Exraucher berichten! >>>

Welche Entwöhnungsmethode passt zu mir ?

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Ohne Unterstützung schafft es fast keiner der Raucher (lediglich 3 %), mit dem Rauchen aufzuhören und nach einem Jahr noch rauchfrei zu sein.

Haben sich Raucher vorgenommen, das Rauchen aufzugeben, dann haben sie die Qual der Wahl. Es gibt zahlreiche Hilfen, mit denen man mehr oder weniger erfolgreich zum Nichtraucher werden kann.


Methode Willenskraft

Versuchung
Hierbei wird entweder von "jetzt auf gleich" oder auch im Voraus länger geplant zu einem bestimmten Datum (z.B. zu Silvester oder zu einem runden Geburtstag) das Rauchen einzustellen. Die meisten Raucher haben diese Methode schon mehrfach versucht und sind mit ihr gescheitert. Unterstützen lassen kann man sich durch CD's oder Anti-Raucher-Bücher.

Vorteil: Diese Methode ist nebenwirkungsfrei.
Nachteil: Das Aufhören ist durch die entstehende Entzugssymptomatik mühsam.
Erfolgsquote: schlecht (nach 1 Jahr 3 % rauchfrei)

Aversionsmethode

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Das ist gewissermaßen der Holzhammer unter den Entzugsmethoden. Der Raucher soll innerhalb möglichst kurzer Zeit möglichst viele Zigaretten hintereinander rauchen. Die Folge ist eine massiv auftretende Übelkeit, die bei ihm auf Dauer eine Aversion (Widerwillen) gegen das Rauchen erzeugen soll. Neben dieser Übelkeit treten natürlich durch diese hohen Nikotinmengen auch andere Nebenwirkungen auf. Außer Herzrasen und Durchfällen hat Nikotin auch eine engstellende Wirkung auf die Blutgefäße, vor allem auf die Arterien. Für Patienten, die an den Gefäßen eine Vorerkrankung haben (z.B. Arteriosklerose an den Hirngefäßen oder den Herzkranzgefäßen) kann dieses Aversions-Verfahren durchaus gefährlich werden. Die Methode ist nicht besonders erfolgreich, durch die Übelkeit sehr unangenehm und nur für gefäßgesunde Personen geeignet.

Vorteil: billig
Nachteil: Übelkeit, gefährliche Wirkungen
Erfolgsquote: schlecht (nach einem Jahr unter 10% rauchfrei)

Psychopharmaka

Pillen
Zwei Tabletten zur Raucherentwöhnung sind bisher auf dem deutschen Markt:
Zyban® und Champix®. Zyban® enthält den Wirkstoff Bupropion, Champix® den Wirkstoff Vareniclin.

Zyban® ist eine verschreibungspflichtige nikotinfreie Tablette zur Rauchentwöhnung. Ursprünglich wurde der Wirkstoff als Antidepressivum eingesetzt. Dass die Tablette auch bei Nikotinabhängigkeit wirkt, wurde zufällig entdeckt. Patienten mit Depressionen, die mit Bupropion behandelt wurden, hörten ohne große Schwierigkeiten mit dem Rauchen auf. Bupropion hält die Konzentration von bestimmten Botenstoffen im Gehirn konstant und dämpft so die Entzugserscheinungen und das Verlangen nach Nikotin. Allerdings kann das Medikament erhebliche Nebenwirkungen haben: Mundtrockenheit, Zittern, Konzentrationsstörungen, Unruhe, Blutdrucksteigerungen, Schwitzen, Hautausschläge, Übelkeit, Verstopfung, Schwindel, Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen. Zu den möglicherweise lebensbedrohlichen Nebenwirkungen zählen uner anderem allergische Reaktionen (Schock) und epileptische Anfälle. In den Medien wurden über 40 berichtete Todesfälle in Großbritannien mit der Einnahme von Bupropion in Zusammenhang gebracht.
Vorteil: Wirkmechanismus
Nachteil: möglicherweise lebensgefährliche Nebenwirkungen; Verschreibungspflicht; lange Behandlungsdauer über Wochen
Erfolgsquote: schlecht (nach 1 Jahr weniger als 20 % rauchfrei)

Champix® wurde speziell für die Raucherentwöhnung entwickelt. Laut Hersteller ahmt es einen Teil der Eigenschaften des Nikotins nach und besetzt die Nikotinrezeptoren. Beides hat zur Folge, dass sowohl die Entzugssymptomatik gedämpft als auch die Wirkung einer gerauchten Zigarette vermindert wird. Häufigste Nebenwirkungen sind Kopfschmerz, Schlaflosigkeit, Übelkeit/Erbrechen, Blähungen, Albträume, Geschmacksstörungen.

Vorteil: Wirkmechanismus
Nachteil: Nebenwirkungen, Verschreibungspflicht, lange Behandlungsdauer über 12 Wochen
Erfolgsquote: schlecht (nach 1 Jahr ca. 20 % rauchfrei)

Es gibt noch andere Medikamente zur Raucherentwöhnung, die allerdings in Deutschland nicht zugelassen sind.

Nikotin-Ersatzpräparate

Pflaster
Nikotin-Ersatz gibt es als Nikotin-Pflaster, Nikotin-Kaugummi, Nikotin-Lutschtabletten oder Nikotin-Nasenspray. Die Idee ist, dass nach dem Einstellen des Rauchens der Körper das Nikotin in anderer Form erhält. Die Dosis des Nikotins soll dann im Laufe von Monaten schrittweise bis auf Null reduziert werden. Dadurch sollen die körperlichen Entzugssymptome gelindert werden. Die eigentlich entscheidenden, viel wichtigeren psychischen Abhängigkeiten und Gewohnheitsbildungen werden aber durch diese Methode nicht behandelt. Die hohe Rückfallgefahr ist damit vorprogrammiert. Es gibt sogar Studien, die zeigen, dass nach Gabe von Nikotin-Ersatz die Rückfallquote höher ist als ohne.

Vorteil:
Nikotinspiegel bleibt zunächst erhalten, es entstehen somit zunächst keine wesentlichen körperlichen Entzugssymptome
Nachteil: Weiterhin Konsum von Nikotin; Konsum des Nikotin-Ersatzpräparates über Monate; Nebenwirkungen, sehr teuer
Erfolgsquote: schlecht (nach 1 Jahr ca. 15% rauchfrei)

Hypnose

Hypnose

Die klinische Hypnose ist ein wissenschaftlich fundiertes und von den Ärzten anerkanntes Verfahren. Der aufhörwillige Raucher wird in Trance versetzt. Durch Suggestionen werden die unbewussten Selbstheilungskräfte des Rauchers aktiviert, das Unterbewusstsein wird so beeinflusst, dass Nichtrauchen als positiv erlebt wird. Wichtig ist die fachliche Qualifikation des Hypnotiseurs (Anerkennung von der Ärztekammer, Psychotherapeutenkammer).


Vorteil: wenig eingreifend; keine Nebenwirkungen;
Nachteil: vielfach Ängste vor der Willenlosigkeit und Beeinflussbarkeit unter Hypnose
Erfolgsquote: schwankend (nach 1 Jahr zwischen 4 – 88 % rauchfrei).

Verhaltenstherapie

Verhaltenstherapie
Auf dem Gebiet der verhaltenstherapeutischen Einwirkungen gibt es verschiedene Ansätze und Anbieter. Meist wird die Verhaltenstherapie kombiniert mit anderen Bestandteilen (Nikotin-Ersatz, homöopathischen Mitteln etc.). Daher ist es schwierig, nur den Effekt der Verhaltenstherapie zu messen. Diese Form der Raucherentwöhnung wird meist in Gruppen und in mehreren Sitzungen durchgeführt. Einzelne Anbieter versprechen allerdings auch erfolgreiche Verhaltenstherapie in fünf Stunden oder gar 60 Minuten. Wirksame, nachhaltige und bedeutende Verhaltensänderung in so kurzer Zeit zu erreichen, ist nahezu unmöglich.
Bei den verhaltenstherapeutischen Modellen beobachtet der Raucher in der ersten Phase sein Rauchverhalten und erkennt die Funktionen seines Rauchverhaltens im Alltag. In der zweiten Phase wird der Zigarettenkonsum schrittweise reduziert, es werden Alternativen zum Rauchen entwickelt und in den Alltag integriert. Der Erfolg wird durch den Einsatz von Belohnungen verstärkt. Ziel der dritten Phase (Stabilisierungsphase) ist es, rückfallkritische Situationen im Voraus zu erkennen, zu vermeiden und zu bewältigen.

Vorteil: Gruppenerlebnis
Nachteil: meist hoher Zeitaufwand
Erfolgsquote: mittel (nach 1 Jahr ca. 40 % rauchfrei)

Akupunktur

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Die häufigste Form der bei der Raucherentwöhnung angewendeten Akupunktur ist die Ohr-Akupunktur. Hier werden meist eine oder mehrere Nadeln am Ohr angebracht, die über längere Zeit getragen werden und vom Patienten selber stimuliert werden können. Es gibt einen Zusammenhang zwischen dem Erfolg dieser Behandlungsmethode und der Anzahl der Behandlungen. Drei Behandlungen sind optimal.


Vorteil: Relativ kurze Behandlungsdauer (20 Minuten pro Sitzung)
Nachteil: Personen mit Nadelangst; Einstechen von Nadeln
Erfolgsquote: mittel (nach einem Jahr ca. 40 % rauchfrei)

Neuro-Elektrische-Stimulation (NES)


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Neuro-Elektrische Stimulation

Dieses Verfahren, das bisher überwiegend in England, USA, Schottland und Südafrika eingesetzt wurde, hat mit die bisher besten Aussichten auf Erfolg. Mit Hilfe eines "Zigarettenschachtel" grossen NES-Gerätes erhält der Patient über Klebeelektroden hinter den Ohren schwache elektrische Impulse, deren Stärke vom Patienten selbst reguliert wird. Durch diese elektrischen Impulse werden die nikotintypischen Botenstoffe angeregt, die durch das Nikotin in Dysbalance geratene Produktion dieser Botenstoffe wird ins Gleichgewicht gebrachti. Dieser natürliche Vorgang, der üblicherweise nach Einstellen des Rauchens bis zu einem Jahr dauert, wird auf drei Tage, in wenigen Einzelfällen auch auf 4 Tage reduziert. Die durch das Nikotin in Dysbalance geratene Produktion der Botenstoffe und ihr mühsamer Neustart zu Erreichen der Balance nach Absetzen des Nikotins ist auch für die Entzugssymptome verantwortlich. Die sonst üblichen Entzugssymptome werden durch regelmässige Impulse von NES stark abgeschwächt. Damit ist dieser Entzug sanfter und nachhaltiger als andere Methoden. Auch besonders starke Raucher, die mit herkömmlichen Methoden bisher keinen dauerhaften Erfolg erzielen konnten, profitieren von dieser Methode.
Vor allem in Kombination mit einer guten Vorbereitung, verhaltenstherapeutischen Ansätzen und einer guten Nachsorge liegt die Erfolgsquote der Neuro-Elektrischen Stimulation bei über 80% nach einem Jahr. Wenn Sie den Wunsch und den Willen haben, mit dem Rauchen für immer aufzuhören, ist die Neuro-Elektrische Stimulation der entscheidende Wegbereiter in "ein Leben ohne Rauch"!

Vorteil: Sanft und nachhaltig;
Nachteil: 4 Tage Dauer
Erfolgsquote: hoch (nach 1 Jahr ca. 80 % rauchfrei)

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