Meg Patterson, die Frau mit der alles begann.


DrMegPatterson
Die Ärztin Meg Patterson machte 1970 in Hongkong eine Zufallsentdeckung. Ihr Interesse für chinesische Medizin hatte sie aus dem schottischen Edinburgh ins britisch-chinesische Hongkong gebracht. Als chirurgisch tätige Ärztin war sie sehr daran interessiert, die damals bekannte Elektro-Akupunktur auch zur Narkose einzusetzen. Sie benutzte damals den in China weit verbreiteten "6.26 Stimulator".
Nachdem sie diesen Stimulator eine Zeitlang in der Anästhesie eingesetzt hatten, machte sie eines Tages eine völlig unerwartete Entdeckung. Nebenbei hatte sie mit Drogenabhängigen eine Entgiftung, einen Entzug gemacht. Im Hongkong der 1970er Jahre gab es eine große Menge von Opium-, Heroin- und Morphium-Süchtigen. Spontan erzählten die Patienten, dass sie nach der Elektro-Akupunktur, die sie auch nach der Operation gegen den postoperativen Schmerz weiter erhielten, erstmals seit Beginn ihrer Abhängigkeit keinen Suchtdruck, kein Verlangen nach der Droge verspürten. Patterson und ihre Kollegen Wen und Cheung wollten es dann genauer wissen. Sie setzen das Verfahren gezielt zur Behandlung von Drogensüchtigen ein und erforschten die Wirkung mit wissenschaftlichen Methoden.
Da sich das Verfahren bewährte, entwickelt sie in den folgenden 30 Jahren ihre eigenen Geräte und das Verfahren der Neuro-Electric Therapy (NET) weiter. Die Methode war trial- and-error. So bekam sie die richtigen Frequenzfenster für die Stimulation der entsprechenden Neurotransmitter wie Serotonin, Dopamin, Beta-Endorphin, Dynorphin, Enkephalin heraus.

Mit ihrer Methode war es möglich geworden, in nur 20 Minuten elektrischer Stimulation das Gehirn anzuregen, den körpereigenen Transmitter wieder herzustellen, deren Produktion er seit langem eingestellt hatte.

Zurück in England gibt Meg Patterson ihren Beruf als Chirurgin auf. Sie verschreibt sich ganz der Sucht-Therapie mit NET, ihrer Entdeckung und ihrer Hoffnung. Sie hat große Erfolge und gründet eine Entzugsklinik. Sie erforscht das Verfahren wissenschaftlich und entwickelt es auf Erfahrungsbasis weiter. Sie entgiftet viele Prominente wie Keith Richard von den Rolling Stones, Eric Clapton oder Pete Townsend von The Who (im Bild oben zusammen mit Meg Patterson)
Nach ihrem Tod im Jahre 2002 übernehmen ihre Kinder Myrrh und Lorne und ihr Schwiegersohn Joe Winston die Aufgabe, NET in ihrem Sinne weiterzuentwickeln und einzusetzen.
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Die Geschichte und Hintergründe von NET und NES

Akupunktur2
Schon seit langem gibt es in der Medizin therapeutische Bemühungen, durch Anwendung von elektrischen Impulsen auf der Haut, Krankheiten zu behandeln oder Beschwerden zu lindern. Obwohl es mittlerweile verschiedene Verfahren mit unterschiedlichen Namen gibt, ist dieses Prinzip allen gleich. Verfahren wie TENS (=Transkutane elektrische Nervenstimulation) oder NET (=Neuro-Electric Therapy) oder CES (Cranial Electro Stimulation) oder NES (=Neuro-Elektrische Stimulation) sind Beispiele dafür.
Aber es ist eben nur das Prinzip gleich. So wie das Behandlungsprinzip für bestimmte Erkrankungen die chirurgische Operation ist, sind dennoch eine Blinddarm-Operation und die Operation zum Einsetzen einer künstlichen Hüfte kaum miteinander zu vergleichen. So ist es auch bei der Anwendung von elektrischem Strom auf der Haut.
Eigentlich sind diese elektro-therapeutischen Verfahren auf die Akupunktur zurückzuführen und aus dieser entwickelt. Die Akupunktur ist ein mehrere tausend Jahre altes Verfahren aus der traditionellen chinesischen Medizin. Bei der Akupunktur werden an bestimmten Punkten Nadeln eingestochen. Diese Nadeln werden aber nicht nur eingestochen, sondern auch stimuliert oder sediert. Früher wurden Goldnadeln (zur Stimulation) oder Silbernadeln (zur Sedierung) verwendet. Auch Erwärmung der Nadeln, also Hitze, wurde angewendet. Später (z.B. wg. Infektionsgefahren bei der Wiederverwendung der Edelmetall-Nadeln) wurden Einmalnadeln eingesetzt. Die Stimulation bzw. Sedierung erfolgte jetzt durch Drehen der Nadeln (im Uhrzeigersinn = Stimulation, entgegen = Sedierung). Im nächsten Schritt wurde dann die Stimulation durch elektrische Ströme eingeführt. Die sog. Elektro-Akupunktur wurde entwickelt. Damit die Nadeln bei länger dauernden Akupunktursitzungen (z.B. bei Narkosen) nicht verrutschen und weil Kinder (aber auch Erwachsene) vor spitzen Nadeln Angst haben, wurden dann statt der Nadeln flächige (Klebe-)Elektroden eingesetzt. Zunächst wurde das dann Transkutane Elektrische Nervenstimulation (kurz TENS) genannt. Dann wurden Geräte entwickelt, mit denen man unterschiedliche Impulse, unterschiedliche Wellenformen, unterschiedliche Frequenzen etc. einsetzen konnten. Genannt wurde das Neuro-Electric Therapy (NET). Diesen Begriff allerdings einfach übersetzt ins Deutsche zu übertragen ist ungünstig. Der Begriff Neuro-Elektrische Therapie bezeichnet im Deutschen eine Therapie, die mit der englischen Neuro-Electric Therapy (NET) nichts gemeinsam hat. Im Deutschen sollte für das No20s-Verfahren entweder der Begriff NES (=Neuro-Elektrische Stimulation) oder KES (=Kraniale Elektrische Stimulation) benutzt werden.

Die Behandlung mit NES

Anstatt der Nadeln arbeiten wir bei NES mit einem Gerät (NEScure), welches mittels einer 9-Volt-Batterie spezielle Impulse abgibt und so für eine körpereigene Stimulation der Transmitterproduktion (Botenstoffe) sorgt. Das Gerät wird über den gesamten Zeitraum der Behandlung, also ca. 48 -72 Stunden, am Körper getragen. Über dünne Kabel werden die Impulse vom Gerät auf die Klebe-Elektroden hinter Ihren Ohren übertragen. Die Stärke der Impulse bestimmen Sie selbst.
Durch die Stimulation wird die körpereigene Produktion von Glücksbotenstoffen getriggert. Dadurch verringern sich die Entzugssymptome beträchtlich. Es fällt Rauchern damit wesentlich leichter, von heute auf morgen aufzuhören.

Die Vorteile von NES für den Entzug


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Die nicht-invasive Behandlung mit NES, die eine Weiterentwicklung der klassischen Akupunktur darstellt, ist eine komplett schmerzfreie Möglichkeit des Nikotinentzugs mit kurzer und kompakter Behandlungsdauer.



Vorteile sind:
  • Kurze kompakte Behandlungsdauer (48-72 Stunden): Nach einer Behandlung sind fast alle Teilnehmer „nikotinfrei“. Das Gerät kann individuell getragen werden, nur die Platzierung der Elektroden muss über den gesamten Zeitraum konstant sein. Es besteht die Möglichkeit einer erneuten kurzen Behandlung nach 1 Woche bzw. 3 Wochen.
  • NES ist ein Verfahren, das genau auf einen Nikotinentzug abgestimmt wurde. Durch spezifische Stromfrequenzen, die durch das Gerät abgegeben werden, werden genau die Transmitter in Balance gebracht, die vorher durch den Nikotinabusus blockiert bzw. verändert waren.
  • Langfristige Veränderungen des Gehirnstoffwechsels, damit wird die Wahrscheinlichkeit eines Rückfalls reduziert.
  • Keine bzw. eine abgeschwächte Entzugssymptomatik: Nach unserer Erfahrung sind die Entzugssymptome bei den Teilnehmern kaum vorhanden bzw. sehr abgeschwächt. Über nervöse Unruhezustände, Zittern etc. wird kaum berichtet.
  • Medizinische Unterstützung: Bei Problemen während der Entzugsphase ist es möglich, unser medizinisches Team um Rat zu fragen bzw. ein individuelles Vorgehen zu erörtern.
  • Verhaltenstherapeuthische Massnahmen als Unterstützung der reinen NES-Behandlung helfen, langfristig das Verhalten zu verändern und so dauerhaft Nikotinfreiheit zu erreichen.

Wie und warum funktioniert das NEScure Gerät ?

Grillanzünder
Das Gerät NEScure ist ein tragbares Gerät, das mit einer Knopf-Batterie betrieben wird. Es sendet seine Impulse über dünne Kabel zu zwei Klebe-Elektroden, die hinter Ihren Ohren angebracht werden. Die Strom-Stärke bestimmen Sie über einen Regler selbst.
Durch eine ganz spezielle Impulsgebung ist dieses Gerät besonders wirkungsvoll. Durch den Nikotin-Konsum haben sie einige Ihrer körpereigenen Botenstoffe (Transmitter ) kräftig aus der Bahn gebracht.
Wenn Sie rauchen, ersetzt das Nikotin die körpereigene Produktion der Botenstoffe, der Körper stellt die Produktion ein. Wenn Sie jetzt das Nikotin weglassen, haben Sie weder körpereigene Botenstoffe (das Wiederanspringen der körpereigenen Produktion dauert lange) noch haben Sie den Ersatz, das Nikotin. Das haben Sie ja gerade beendet. Durch das Fehlen von beidem kommt es zu Entzugssymptomatik.
Und damit sind wir beim Feuer-Beispiel. Solange ein Lagerfeuer brennt, ist es einfach, es am Brennen zu halten. Die Feuerwache legt einfach immer wieder Brennholz oder Kohlen nach. Ist das Feuer aber erst einmal erloschen, kann es sehr mühsam sein, es wieder zu entzünden. Dieses Beispiel können Sie auf die Situation übertragen, wenn sie kein Nikotin mehr konsumieren. Das Feuer ist erloschen und es ist mühsam und dauert lange, bis das Feuer als körpereigene Botenstoff-Produktion wieder brennt. An dieser Stelle greift das Gerät No20s ein. Das No20s schiebt die Entwicklung der körpereigenen Glücksbotenstoffe wieder an,
Wie ein Grillanzünder beim Feuer sorgt das NEScure dafür, dass Ihr Gehirn schneller als ohne dieses Gerät wieder die körpereigenen Glücksbotenstoffe produziert. Dadurch wird die Entzugsphase, die ja durch die fehlenden Glücksbotenstoffe ausgelöst wird, deutlich gemindert und verkürzt.
So können Sie durch den Einsatz von NEScure die eigentliche Entgiftung von Nikotin gut erreichen. Allerdings hat das Nikotin Ihre körpereigene Botenstoff-Produktion vorher so gründlich durcheinander gebracht, dass es ohne No20s-Hilfe bis zu einem Jahr und länger dauern kann, bis die körpereigene Botenstoff-Produktion wieder normal läuft. Das ist der Grund, warum Ex-Raucher auch noch nach einem Jahr über Sucht-Attacken klagen.
Da der NEScure-Effekt dauerhaft ist (wenn Sie nicht wieder anfangen zu rauchen), wird auch langfristig das Risiko eines Rückfalls in alte Rauchgewohnheiten vermindert.

Allerdings:
wenn Sie nach Ihrem Nichtraucherseminar irgendwann wieder zur Zigarette greifen, wird Ihnen diese nicht aus dem Mund oder aus der Hand fallen. D.h.: jetzt, nach dem abgeschlossenen Entzug, müssen Sie zusätzlich Ihr Verhalten ändern.

Tipps und Tricks dazu werden Sie im Rahmen Ihres Seminars erfahren.


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