Symptome der Sucht

Die Abhängigkeit von Drogen, die Sucht, hat zwei Komponenten, eine seelische (psychische) und eine körperliche (physische).
Je nach Substanz stehen mehr psychische oder mehr körperliche Anteile im Vordergrund.
Wie es bei Nikotin aussieht sehen Sie hier
Psychische (seelische) Folgen

Die psychische Abhängigkeit beim Rauchen ist durch drei Merkmale charakterisiert:
1. Bestimmte Reize, meist bestimmte Situationen (z.B. nach einem guten Essen oder mit Freunden in der Kneipe) lösen den Griff zur Zigarette aus, ebenso wie bestimmte körperliche Befindlichkeiten (z.B. Stress oder Müdigkeit) oder seelische Stimmungen (z.B. Niedergeschlagenheit wegen Problemen oder auch Hochstimmung wie z.B. nach einer bestandenen Prüfung).
2. Durch das Rauchen stellen sich kurzfristig angenehme Effekte ein: u.a. Entspannung, Stressreduktion, Gemütlichkeit, Genuss.
Die langfristig negativen Effekte bleiben in dieser Situation unbeachtet: Geldausgabe, Raucherhusten, Lungenkrebs, etc.
3. Aus beidem, den Auslösereizen und den kurzfristig angenehmen Effekten entsteht eine Erwartungshaltung: Wenn ich jetzt rauche, geht es mir wieder gut !
Diese psychischen Anteile der Nikotin-Abhängigkeit kann man mit verhaltensändernden Maßnahmen beeinflussen und korrigieren.
Physische (körperliche) Folgen

Die physische Abhängigkeit beim Rauchen entsteht durch die Gewöhnung des Körpers an das Nikotin. Durch die sogenannte Toleranzentwicklung (d.h. die gleiche Wirkung ist im Laufe der Zeit nur durch höhere Dosen erreichbar) muss dem Körper zunehmend mehr Nikotin zugeführt werden, um eine Entzugsproblematik zu vermeiden. Wird das Rauchen beendet oder reduziert, kommt es zu Entzugssymptomen, wobei die Intensität dieser Symptome von Raucher zu Raucher sehr unterschiedlich sein kann.
Typische Entzugserscheinungen beim Raucher sind: Starkes Verlangen nach Nikotin (Suchtdruck), Aggressivität, Reizbarkeit, Depressionen, Nervosität, Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen, etc.
Diese physischen Anteile der Nikotin-Abhängigkeit und die Entzugssymptomatik wird durch den Einsatz des No20s positiv beeinflusst und damit abgeschwächt.
Die besten Erfolge für die Entwöhnung erzielt man durch die Kombination von entzugsbeeinflussenden Maßnahmen (z.B. durch No20s) und verhaltensverändernden Maßnahmen.
Wann bin ich nikotinabhängig ?
Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) hat das Abhängigkeitssyndrom definiert.
Bei der Abhängigkeit von einer Substanz handelt es sich um körperliche Phänomene, Verhaltensphänomene und kognitive Phänomene. Der Konsum der jeweiligen suchtauslösenden Substanz (z.B. Nikotin) hat für die betroffene Person Vorrang vor anderen Verhaltensweisen. Entscheidendes Charakteristikum ist der oft starke, manchmal auch übermächtige Wunsch, die entsprechende Substanz zu konsumieren.
Aus dieser Definition wurden die folgenden Kriterien entwickelt:
Laut WHO , besteht bei Ihnen eine Abhängigkeit, wenn zwei oder mehr dieser Punkte auf Sie zutreffen.
Bei der Abhängigkeit von einer Substanz handelt es sich um körperliche Phänomene, Verhaltensphänomene und kognitive Phänomene. Der Konsum der jeweiligen suchtauslösenden Substanz (z.B. Nikotin) hat für die betroffene Person Vorrang vor anderen Verhaltensweisen. Entscheidendes Charakteristikum ist der oft starke, manchmal auch übermächtige Wunsch, die entsprechende Substanz zu konsumieren.
Aus dieser Definition wurden die folgenden Kriterien entwickelt:
- Starker Wunsch oder eine Art Zwang, die Substanz zu konsumieren.
- Beginn, Beendigung und Menge des Konsums kann nicht mehr wirksam kontrolliert werden
- Bei Beendigung oder Reduktion des Konsums entsteht ein Entzug, entweder nachgewiesen durch substanztypische Entzugssymptome oder durch Einnahme von gleichen oder verwandten Substanzen (z.B. Nikotin-Kaugummi) um die Entzugssymptomatik zu mildern.
- Nachweis einer Toleranzentwicklung, das bedeutet, dass Sie immer höhere Mengen der Substanz einnehmen müssen, um die gleiche Wirkung zu erreichen (z.B. typisch die Steigerung beim Raucher, der mit wenigen Zügen einer Zigarette beginnt und irgendwann 50 Zigaretten täglich konsumiert).
- Andere Vergnügungen oder Interessen werden zugunsten des Substanzkonsums vernachlässigt (z.B. während früher Fußballspielen Spaß gemacht hat, wird jetzt der Sport eingestellt, weil das Rauchen zu Kurzatmigkeit geführt hat) oder auch ein erhöhter Zeitaufwand wird benötigt, um die Substanz zu beschaffen, zu konsumieren oder um sich von den Folgen zu erholen (während Sie z.B. früher vor der Arbeit eine Zigarette geraucht haben, dann acht Stunden gearbeitet haben und dann nach der Arbeit wieder eine Zigarette rauchten, müssen Sie jetzt jede Stunde eine rauchen gehen).
- Anhaltender Substanzkonsum trotz eindeutig schädlicher Folgen (z.B. jeden Morgen ärgern Sie sich über Ihren Raucherhusten, Sie sind kurzatmig geworden und gehen deshalb nicht mehr zum Fußballspielen, dennoch rauchen Sie weiter).
Laut WHO , besteht bei Ihnen eine Abhängigkeit, wenn zwei oder mehr dieser Punkte auf Sie zutreffen.
Wollen Sie wissen, ob Sie nikotinabhängig, also süchtig sind? Dann machen Sie diesen Schnelltest.
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