Wie sieht ein Nichtraucherseminar nach NES aus?

Aus zahllosen Studien zur Raucherentwöhnung ist bekannt, dass die Kombination von nachgewiesen wirksamen Methoden zur Raucherentwöhnung höhere Erfolgsquoten schafft als eine Methode allein.
Obwohl bei uns die Neuro-Elektrische Stimulation das entscheidende Mittel ist, kombinieren wir diese Methode dennoch mit weiteren anerkannt wirksamen Bestandteilen zur Verhaltensänderung.
Wir machen uns dabei die anerkannten "Erfolgsfaktoren" zunutze:
Aus Untersuchungen ist bekannt, dass der Sofort-Stopp, also das Aufhören von einem Tag auf den anderen, Erfolg versprechender ist als die Reduktionsmethode, bei der das Rauchen über längere Zeit reduziert wird bis auf Null. Wir machen uns eine Kombination beider Methoden zunutze. In der Vorbereitung (siehe unten) werden sie entsprechende Hilfen an die Hand bekommen, wie Sie Ihren Konsum bereits reduzieren können. Der erste Tag des Wochenend-Seminars ist dann Ihr Stopp-Tag.
Früher hat man aufhörwilligen Rauchern eher geraten hat, das Aufhören zunächst "geheim" zu halten, um die Blamage bei Misserfolgen so gering wie möglich zu halten. Heute weiß man, dass es wesentlich erfolgreicher ist, wenn der Entschluss zur Nikotinabstinenz öffentlich gemacht wird.
Freunde, Familie, Kollegen sollten Bescheid wissen. Auch die Kontakte in der Gruppe im Wochenend-Seminar sind ebenso hilfreich wie der Austausch mit anderen Ex-Rauchern. Während des Seminars werden Sie darüber hinaus das erfolgreiche Paten-Modell kennen lernen.
Verträge, Vereinbarungen oder auch Wetten mit Bekannten, Freunden, Kollegen, Familienangehörigen nach dem Motto "Ich schaffe das" werden abgeschlossen. Erfolgreiches Nichtrauchen wird dann belohnt (die Wette wird gewonnen) oder bestraft, die Wette ist verloren). Dieses Vertragsmanagement, das den Rückweg verbaut, gestaltet im Grunde den Punkt "Soziale Unterstützung" aus.
Sich durch Belohnung oder andere Instrumente immer wieder bewusst zu machen, wie viele erfolgreiche Tage man bereits erlebt hat ist eine weitere anerkannt wirksame Erfolgs-Variable.
Belohnungen können darin bestehen, dass man das ersparte Geld für etwas einsetzt, was man sich schon immer einmal gönnen wollte. Strategie ist dann: wenn ich z.B. 20 Tage nicht geraucht habe, habe ich soviel gespart, dass ich mir das leisten kann. Oder man installiert sich einen sog. Nikotin-Rechner auf seinem PC, an dem man täglich sehen kann, wie viel Geld bereits erspart wurde. Oder man benutzt eine Spardose. Ein weiteres Instrument ist z.B. auch ein Kalender mit informativen und motivierenden Blättern für jeden Tag, erhältlich über die BzgA: "Die ersten hundert Tage rauchfrei".
Ein ganz entscheidender Punkt ist die Motivation.
Angewendet wir im Seminar die Technik des "Motivational Interviewing". Hierbei werden die Vor- und Nachteile von Rauchen und Nichtrauchen bewusst gemacht und bearbeitet, es werden mögliche individuelle Schwierigkeiten bei der Umsetzung des Nichtrauchens erarbeitet und Gegenstrategien entwickelt, das Leben als Nichtraucher wird imaginiert, die individuellen Motive für ein Leben ohne Rauch werden erarbeitet und verstärkt.
Meist wurde das Rauchen bereits in der Pubertät begonnen. Die gesamte Identitätsbildung war bestimmt durch die Identität als Raucher. "Ich rauche gern", "Warum soll ich aufhören, mir schmeckt die Zigarette", "Ich kann jederzeit aufhören" sind Kernsätze, die diese Identität abbilden. Für ein zufrieden stellendes Leben als Nichtraucher reicht es nicht, etwas nicht mehr zu tun. Vielmehr sollte man sich bemühen, eine neue, aktive Nichtraucher-Identität zu entwickeln.
Hilfreich sind in diesem Zusammenhang verschiedene Strategien:
Der Sofortstop

Die soziale Unterstützung

Freunde, Familie, Kollegen sollten Bescheid wissen. Auch die Kontakte in der Gruppe im Wochenend-Seminar sind ebenso hilfreich wie der Austausch mit anderen Ex-Rauchern. Während des Seminars werden Sie darüber hinaus das erfolgreiche Paten-Modell kennen lernen.
Das Vertragsmanagement

Die Verstärkung durch Selbstbelohnung

Belohnungen können darin bestehen, dass man das ersparte Geld für etwas einsetzt, was man sich schon immer einmal gönnen wollte. Strategie ist dann: wenn ich z.B. 20 Tage nicht geraucht habe, habe ich soviel gespart, dass ich mir das leisten kann. Oder man installiert sich einen sog. Nikotin-Rechner auf seinem PC, an dem man täglich sehen kann, wie viel Geld bereits erspart wurde. Oder man benutzt eine Spardose. Ein weiteres Instrument ist z.B. auch ein Kalender mit informativen und motivierenden Blättern für jeden Tag, erhältlich über die BzgA: "Die ersten hundert Tage rauchfrei".
Die Motivation

Angewendet wir im Seminar die Technik des "Motivational Interviewing". Hierbei werden die Vor- und Nachteile von Rauchen und Nichtrauchen bewusst gemacht und bearbeitet, es werden mögliche individuelle Schwierigkeiten bei der Umsetzung des Nichtrauchens erarbeitet und Gegenstrategien entwickelt, das Leben als Nichtraucher wird imaginiert, die individuellen Motive für ein Leben ohne Rauch werden erarbeitet und verstärkt.
Die Bildung einer neuen Nichtraucher-Identität

Hilfreich sind in diesem Zusammenhang verschiedene Strategien:
- Eine Neustrukturierung des Tagesablaufes hilft, Reize, die ursprünglich mit dem Rauchen gekoppelt waren, zu vermeiden
- Eine Einübung neuer, anderer Verhaltensweisen hilft, Versuchungssituationen zu meistern. Diese neuen Verhaltensweisen können recht einfach sein (z.B. Ablenkung bei aufkommendem Rauchwunsch) oder sozial sehr komplex (z.B. wie gehe ich mit meinen frustrierenden Partnerproblemen um, die mich immer wieder zur Frustbewältigung zur Zigarette greifen lassen)
- Bewegung und Sport sind geeignet, Gewichtszunahme vorzubeugen, beides kann zur Stressreduktion eingesetzt werden oder auch als alternatives Verhalten bei aufkommendem Rauchwunsch.
Zusammengefasst
NES bildet den Rahmen unserer Wochenend-Seminare. Zu Beginn werden Sie mit dem Gerät No20s an bestimmten Stimulationspunkten hinter dem Ohr verkabelt. Ihr Entzug ist sanft und schonend. Am Ende entfernen wir das Gerät und Sie beginnen Ihr Leben ohne Rauch.
Wichtiger Seminarbestandteil sind jedoch die "Erfolgsfaktoren" der Verhaltenstherapie.
Sie werden eine Fülle von Tipps und Tricks erarbeiten und kennen lernen. Tipps und Tricks die auf Sie ganz persönlich zutreffen und die Ihnen ganz individuell helfen, aber auch solche, die allgemein für jeden werdenden und dauerhaft bleibenden Nichtraucher hilfreich sind.
Die Umsetzung dieser Erfolgsfaktoren erfolgt
lesen Sie hier mehr über den typischen Ablauf unserer Wochenend-Seminare>>>
NES bildet den Rahmen unserer Wochenend-Seminare. Zu Beginn werden Sie mit dem Gerät No20s an bestimmten Stimulationspunkten hinter dem Ohr verkabelt. Ihr Entzug ist sanft und schonend. Am Ende entfernen wir das Gerät und Sie beginnen Ihr Leben ohne Rauch.
Wichtiger Seminarbestandteil sind jedoch die "Erfolgsfaktoren" der Verhaltenstherapie.
Sie werden eine Fülle von Tipps und Tricks erarbeiten und kennen lernen. Tipps und Tricks die auf Sie ganz persönlich zutreffen und die Ihnen ganz individuell helfen, aber auch solche, die allgemein für jeden werdenden und dauerhaft bleibenden Nichtraucher hilfreich sind.
Die Umsetzung dieser Erfolgsfaktoren erfolgt
- durch eine gute Vorbereitung
- durch den eigentlichen Entzug am Kurs-Wochenende
- durch eine gute Nachbereitung und Unterstützung in der Zeit danach
lesen Sie hier mehr über den typischen Ablauf unserer Wochenend-Seminare>>>
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